Seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
Der 12. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung, der im September 2005 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, belegt, dass die Zahl der Kinder und Jugendlichen steigt, die keine oder nur unzureichende Strategien zur Bewältigung von psychischen Beanspruchungen und sozialen Anforderungen entwickelt haben. Viele Kinder kommen mit sozialen Konflikten und seelischen Enttäuschungen nicht zurecht.
Das starke Anwachsen der Anzahl der Kinder und Jugendlichen mit Depressionen oder Angststörungen spricht hier eine deutliche Sprache. Diese emotionalen, die so genannten „leisen“ Störungen, die mit sozialem Rückzug einhergehen, werden gerade bei Kindern und Jugendlichen häufig erst sehr spät wahrgenommen, da Störungen wie Impulsivität, Hyperaktivität oder auch Essstörungen die öffentliche Diskussion bestimmen.
