Weiterführende Links zu Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Kompetenzzentrum Zukunftsfähige Arbeit

Über das Kompetenzzentrum Zukunftsfähige Arbeit in Rheinland-Pfalz erhalten Betriebe und Belegschaften praktische Unterstützung im Veränderungsprozess durch kompetente Beratung in einem vierstufigen Prozess.

  • Analyse der Ausgangssituation: z. B. Altersstruktur der Beschäftigten, Anforderungen der Arbeitsplätze, Einschätzung der Belastungen und Entlastungen, Gesundheitssituation und Qualifikationsstand.
  • Entwicklung von Lösungen: Gemeinsam werden Ansätze und Veränderungen für die Zukunft entwickelt.
  • Umsetzung der erarbeiteten Ziele: Projekte, die zur Verbesserung der individuellen und betrieblichen Arbeitsbedingungen beitragen.
  • Überprüfung der Wirksamkeit: Weitere Lösungen können entwickelt und der Entwicklungsprozess kontinuierlich verbessert werden.

Mehr Informationen zur Betriebsberatung finden Sie in unserem Faltblatt "gut gerne und gesund arbeiten - Lösungen, maßgeschneidert für Ihr Unternehmen". Sie können es hier herunterladen.

Weitere Informationen zu dem Kompetenzzentrum Zukunftsfähige Arbeit Rheinland-Pfalz finden Sie auf deren Webseite.

"Wiedereinsteigerinnen haben die Kompetenzen, die jetzt gefragt sind"

Bundesweit können sich alle Frauen über das neue Lotsenportal informieren. Eine Landkarte zeigt zudem die nächst gelegenen Beratungsstellen. Repräsentative Umfragen zeigen, dass 80 Prozent der nicht erwerbstätigen Frauen in Deutschland spätestens dann in das Berufsleben zurückkehren wollen, wenn die Kinder größer sind. Dennoch sind nur acht Prozent von ihnen arbeitsuchend gemeldet, da sie sich meist nicht als arbeitslos betrachten. Oft fehlen Angebote und Strukturen, die den Frauen Unterstützung auf dem Weg zurück ins Erwerbsleben bieten. Viele Frauen geben deshalb schon bei der Suche oder auch in den ersten Monaten im neuen Job wieder auf, da sie sich überfordert fühlen, sie oder ihr Arbeitgeber unrealistische Erwartungen haben oder nicht von ihrer Familie unterstützt werden.

Das von Bundesfamilienministerium und Bundesagentur gemeinsam getragene Portal weist den Besucherinnen den Weg zu Beratungsangeboten und Programmen von Bund, Ländern, Kommunen und Arbeitsagenturen. Ein zentrales Angebot ist dabei der Wiedereinstiegscheck: Die Nutzerin beantwortet einige Fragen zu Lebenssituation und Lebensplanung und erhält nach wenigen Klicks ein individuell zusammengestelltes Informationspaket.

ZeitZeichen

ZeitZeichen bietet mit der Einrichtung der Informationsstelle innovative Arbeitszeitmodelle eine konzentrierte, multimediale Anlaufstelle für Unternehmen, arbeitnehmende Frauen und Männer sowie Organisationen
in Rheinland-Pfalz zu Fragen einer chancen- und familiengerechten Arbeitszeitgestaltung.

Neue Wege für Jungs

angesichts der demografischen Entwicklung fehlt für den Ausbau der Kinderbetreuung und die Betreuung von alten Menschen der Nachwuchs. Gerade hier sind junge Männer sehr gefragt: im Durchschnitt sind nur 3% des pädagogischen Fachpersonals in Kitas männlich, in der Grundschule 13% und in Kinder- und Jugendhilfe sind es nur 31% insgesamt - meist in Leitungspositionen. Besonders in Kitas werden die jungen Männer mit offenen Armen von Erzieherinnen und Eltern empfangen, weil ihr Fehlen als echtes Manko empfunden wird, denn kleine Jungen haben außerhalb der Familie bis zur weiterführenden Schule kaum männliche Identifikationsfiguren.

Hier setzt Neue Wege für Jungs mit einem neuen Service für die Berufsorientierung an: Ab sofort gibt es eine Datenbank für Schülerpraktika in Sozial- und Gesundheitseinrichtungen, um interessierte Schüler zu ermutigen, gezielt in soziale und erzieherische Berufe hineinzuschnuppern.

Erfolgsfaktor Familie

Eine familienfreundliche Arbeitswelt und Unternehmenspolitik voranzutreiben ist wesentlicher Teil unserer nachhaltigen Familienpolitik. Andere Länder machen es uns vor: Wenn eine Balance zwischen Familie und Beruf möglich ist, werden sich wieder mehr Menschen für Kinder entscheiden.

Die Europäische Allianz für Familien

Angesichts des demografischen Wandels gewinnt Familienfreundlichkeit auf europäischer Ebene an zunehmender Bedeutung. Dabei spielt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine entscheidende Rolle für die zukünftige wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Entwicklung. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, haben die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union als eines der Ergebnisse des Europäischen Gipfels vom 8. und 9. März 2007 die Europäische Allianz für Familien beschlossen.

Ziel der Allianz ist es, durch Gedanken- und Erfahrungsaustausch der Mitgliedsstaaten Impulse für mehr Familienfreundlichkeit zu geben und die Zusammenarbeit und das wechselseitige erfolgsorientierte Lernen in der Europäischen Union zu fördern.